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Psychologischer Dienst

Häufig haben wir es in der Geriatrie mit Patienten zu tun, die nach schweren Erkrankungen unter Depressionen oder Angststörungen leiden und die – im wahrsten Sinne des Wortes – lebensmüde und einer Therapie gegenüber zunächst skeptisch oder ablehnend eingestellt sind.

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Wenn aber beispielsweise eine Depression als solche erkannt und behandelt wird, verbessert sich nicht nur das psychische Befinden. Auch der Heilungsprozess diverser körperlicher Erkrankungen kann entscheidend verkürzt und erleichtert werden.

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Für den Fall, dass Konflikte mit Angehörigen bestehen, bietet unser Psychologischer Dienst stützende bzw. beratende Gespräche an, in die bei Bedarf und auf Wunsch auch Familienangehörige oder andere nahestehende Personen einbezogen werden können.

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Ergänzend umfasst das Angebot unseres Psychologischen Dienstes auch körperorientierte Therapie- bzw. Entspannungsverfahren (z. B. nach John Upledger – im Bild unten rechts dargestellt). Bei zahlreichen Indikationen und guter Patientenakzeptanz zeichnen sich diese durch eine hohe Effizienz aus. Sie gewährleisten in relativ kurzer Zeit positive Auswirkungen auf psychosomatische Prozesse und auf das allgemeine psychische Wohlbefinden.

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Wichtiger Bestandteil der Arbeit des Psychologischen Dienstes ist die neuropsychologische Diagnostik und Therapie:

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Die Diagnostik in der Neuropsychologie dient dazu, ein Bild von der gegenwärtigen Hirnleistungsfähigkeit des erkrankten Patienten zu erhalten. Hierbei werden mithilfe psychologischer Testverfahren und anhand eines ausführlichen Gesprächs mit dem Patienten Hirnfunktionen wie Orientierung und Gedächtnis, Konzentrationsfähigkeit, Sprache, logisches und abstrahierendes Denken, Urteilsfähigkeit und Wahrnehmungsleistungen überprüft.

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In der Neuropsychologischen Therapie wird dem Patienten ein zielgerichtetes – gegebenenfalls computergestütztes – Hirnleistungstraining zur Reaktivierung blockierter oder teilweise verloren gegangener Hirnfunktionen angeboten.
Die Beratung von Angehörigen (z. B. über den adäquaten Umgang mit verwirrten alten Menschen) fällt ebenfalls in den Aufgabenbereich des Neuropsychologen.