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Entlassung

… und Gehen

 

Genau wie die Aufnahme und die Interventionsphase während des Aufenthaltes, ist auch die Entlassung eines Jugendlichen transparent und geplant gestaltet.

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Wir legen großen Wert darauf, jede mögliche Form der Entlassung zu begleiten: Ob Rückführung in die Familie, Eingliederung in eine Pflegefamilie, Überstellung in eine andere Institution oder der Schritt ins selbstständige Leben – wir begleiten den Prozess, so lange es nötig oder gewünscht ist.

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Die Rückführungsphase ins Elternhaus wird von Bezugserzieher und Heimleitung betreut. Gemeinsam mit den Eltern wird ein Rückführungsplan erstellt, der sich nach den Bedürfnissen des Kindes richtet. Art und Dauer der Rückführung werden dabei individuell nach dem Wohl des Kindes ausgearbeitet.

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Die Entlassung eines Jugendlichen in die Selbstständigkeit findet in der Regel nach Abschluss seiner Ausbildung statt. Auch bei der Wohnungssuche, dem Einrichten des neuen Zuhauses sowie der weiteren Vorbereitung und der finalen Umsetzung der Verselbstständigung stehen wir dem Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite. Das ist schlicht Teil des Selbstverständnisses unserer pädagogischen Arbeit und unseres Verständnisses von familienähnlicher Zugehörigkeit.
Diese Form der Nachsorge führt die Heimleitung auf Grundlage von Fachleitungsstunden durch.

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Auch auf die Meinung der an jedem Einzelfall Beteiligten legen wir großen Wert: In schriftlichen Befragungen können Eltern, Angehörige, das zuständige Jugendamt und natürlich die jungen Menschen selbst die Zufriedenheit mit unserer Arbeit und unserer Einrichtung bewerten.

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Ein sicherer Hafen
Die Stabilität der Gruppen und die geringe Mitbewohner- bzw. Mitarbeiterfluktuation stellen für die Kinder eine sichere und zuverlässige Umgebung dar, in der positive Entwicklungen nicht nur möglich, sondern auch immer wieder erlebbar sind. Einige unserer Mitarbeiterinnen gehören schon seit langer Zeit zu unserem Haus. Als über Jahre bestehende Bezugspersonen können sie jungen Menschen nicht nur den oft so nötigen, verlässlichen Halt geben – diese Besonderheit stellt auch einen strukturierten und konstanten Rahmen dar, der tragfähige Beziehungsarbeit möglich macht. Vor allem, wenn ein junger Mensch lange bei uns bleibt.

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Darum füllt es uns schon ein wenig mit Stolz, wenn wir auf die regelmäßigen Besuche unserer ehemaligen Kinder und Jugendlichen blicken, die sich im St. Nikolaus-Hospital ein Stück beheimatet fühlen. Und denen wir (immer noch) gerne mit Ratschlägen und Wohlwollen zur Seite stehen.