Das Kinderheim

Das Kinderheim ist eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe und wurde im Jahre 1844 gegründet. Die dreistöckige Villa, in der das Heim angesiedelt ist, trug früher den Namen „Das Schwarze Schloss“ und präsentiert sich heute als freundliches Zuhause inmitten der Parkanlage der Sophienstiftung. Bewusst klein, überschaubar und familiär, betreuen wir insgesamt 18 Kinder und Jugendliche in zwei Wohngruppen. Wir nehmen Kinder und Jugendliche im Alter von 0 Jahren bis zur Volljährigkeit auf und haben uns neben der Betreuung und Verselbstständigung von älteren Kindern und Jugendlichen auf Kleinkinderpädagogik, Sonderpädagogik und Familienberatung spezialisiert. Unser Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen ein zweites Zuhause zu bieten oder eine vertrauensvolle und pädagogische Begleitung und Beratung in besonderen Lebens- bzw. Übergangssituationen. Dazu zählt insbesondere die ambulante Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien bei einer Rückführung des Kindes in die Familie oder der Verselbstständigung des Jugendlichen in die eigene Wohnung. Als eine der 4 Fachrichtungen des St. Nikolaus-Hospitals arbeiten wir eng mit unserem Alten- und Pflegeheim sowie den Fachkliniken Geriatrie und Psychiatrie zusammen. Ein Kind, dessen Elternteil Patient in der psychiatrischen Fachklinik ist und dort stationär behandelt wird, kann für die Dauer dieses Aufenthaltes im Kinderheim betreut werden.

Wir begleiten und unterstützen

die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen auf ihrem Lebensweg als verlässliche Bezugspersonen. Zentral für unsere pädagogische Arbeit ist unser Erziehungsverständnis, das sich am christlichen Welt- und Menschenbild orientiert. Werte und wertebezogenes Denken sind die Grundlage unseres erzieherischen Handelns. Geborgenheit und Verlässlichkeit sind hierbei Grundwerte, auf deren Basis die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen erst möglich wird. Jedes Kind und jeder Jugendliche wird hierbei individuell betrachtet, und seine Fähigkeiten und Fertigkeiten werden gefördert und unterstützt. Wir legen großen Wert auf Alltagsgestaltung, die Entwicklung und Festigung von Alltagskompetenzen und die Erziehung zur Selbstständigkeit. Auch die alters- und entwicklungsgerechte Aufklärung der Kinder und Jugendlichen ist uns ein großes Anliegen.

Die Angehörigen der Kinder sind wichtige Bezugspersonen,

denen wir regelmäßige Gespräche anbieten, hierbei sind wir bemüht, sie so weit wie möglich in den Alltag der Kinder und Jugendlichen zu integrieren und mit einzubeziehen. Neben den Gesprächen mit den Gruppenerziehern über aktuelle Themen und den Entwicklungsstand der Kinder bietet die pädagogische Heimleitung eine intensive Elternarbeit in Form von Beratungsgesprächen, auch im Haushalt der Herkunftsfamilie, zu speziellen Themen an.

Natalie Dresen // pädagogische Heimleitung

Natalie Dresen // pädagogische Heimleitung

Mitbestimmung, Beteiligung und Beschwerdemöglichkeiten

der Kinder und Jugendlichen stehen bei uns an erster Stelle. An Entscheidungen, die die Kinder und Jugendlichen selbst betreffen, werden sie beteiligt, ferner haben sie vielfältige Möglichkeiten, Lob und Kritik und auch Beschwerden zu äußern. Sei es durch Befragungen, um aktuelle Stimmungsbilder abzufragen, oder durch die Beteiligung an Konzepten, Leitlinien oder Regeln des Zusammenlebens, nur wer mitmacht und mitbestimmt, kennt seine Rechte und Pflichten und kann erkennen, wenn etwas nicht so läuft, wie es sollte. Zweites Zuhause, Übergangssituation, Verselbstständigung in die eigene Wohnung oder Rückführung ins Elternhaus, alle Angebote werden individuell auf die Situation des Kindes zugeschnitten.

Gibt es Beschwerden, so haben alle Mitarbeiter – besonders die Vertrauenserzieher und die Heimleitung, aber auch die engagierten Jugendsprecher unseres Kinderheimes – hierfür stets ein offenes Ohr. Zudem gibt es für die Gesamteinrichtung einen Ansprechpartner (Ombudsperson), der für alle Institutionen unserer Einrichtung zuständig ist und den die Kinder und Jugendlichen kennen.Ein Plakat mit den betreffenden Ansprechpartnern und deren Telefonnummern befindet sich im Eingangsbereich des Kinderheimes. Regelmäßige Gruppengespräche, aber auch gruppenübergreifende Kinder- und Jugendkonferenzen – KiJuKo – bieten den Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten, ihre Meinung zu äußern, über Dinge abzustimmen und Ideen einzubringen.
Darüber hinaus werden in dem Gremium – die
Konferenz –, das aus Heimleitung, Jugendsprechern, dem jeweiligen Bezugserzieher und fachspezifisch ausgebildeten Erziehern besteht, gemeinsam Regeln zum Zusammenleben getroffen. Wir tolerieren keinerlei Form von Gewalt!

Unser Team besteht aus

der pädagogischen Heimleitung Natalie Dresen (Diplom-Pädagogin)

  • Abschluss 2004 an der Universität Trier, seit 2004 im Kinderheim
  • Zusatzqualifikationen: Elementare Musikpädagogik, Systemische Therapie und Beratung, Gebärdenunterstützte Kommunikation, Therapiebegleithundeteam mit Hund Muffin

der stellvertretenden pädagogischen Heimleitung Susanne Feld (Diplom-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin)

  • Abschluss 2006 an der katholischen Fachhochschule Mainz, seit 2007 im Kinderheim
  • Zusatzqualifikationen: Anleiter, sonderpädagogische Zusatzausbildung, Deeskalationsfachkraft

einem Team aus Erziehern und Erzieherinnen mit unterschiedlichsten Zusatzausbildungen und Zusatzqualifikationen: Motopädagogik, Elementare Musikpädagogik, Anleiter, Jungenarbeit, Gebärdenunterstützte Kommunikation, Sexualpädagogik, Deeskalationsfachkraft, Kletterschein und vieles mehr.

„Wir nehmen Kindern nicht die Steine aus dem Weg, sondern zeigen ihnen, wie man sie überwinden kann“

Wir bilden aus!

Es bestehen hier folgende Möglichkeiten:
ver
schiedene Praktika der Erzieherschulen, Anerkennungspraktikum, praktischer Teil im Rahmen der Ausbildung Gesundheits- und Krankenpflege, Bundesfreiwilligendienst oder Freiwilliges Soziales Jahr.

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